Freiwillige Feuerwehr Burg/Kauper

Robur LO 1800 A

Der LO wurde 1989 von der Gemeinde Burg (Spreewald) gekauft. Es war insgesamt ein Paket von 3 Stück LO 1800 A und haben 4.500,00 Mark gekostet (1 für die FF Burg-Kolonie, 1 für die Gemeinde und 1 für die FF Burg-Kauper). Er ist Baujahr 1963 und wurde 1990 von den Kameraden der FF Burg-Kauper neu lackiert und der Aufbau wurde nach unseren Bedürfnissen umgebaut, da wir nicht wie üblich einen STA angehangen haben sondern unseren alten TSA angehangen haben.

Robur LO 1800 A Fahrerseite Robur LO 1800 A Fahrercockpit

Er wurde neu zugelassen und diente uns ab 1991 als Einsatzfahrzeug. Um ihn in Einsatz zu nehmen musste aber vorher unser altes Gerätehaus noch ein neues Tor bekommen, da das alte Tor zu klein war. Der Umbau wurde von den Kameraden durchgeführt. Der Sturz wurde herausgenommen und neue Träger höher wieder eingesetzt. So konnte ab Sommer 1991 der LO in Dienst gehen.

Robur LO 1800 A Motorraum Geöffnete Mittelskonsole Robur LO 1800 A

Er war bis 2004 im Einsatz. Da er nicht mehr zugelassen ist, ist es schwierig bei Umzügen mitzufahren. Bei der Internationalen Feuerwehrsternfahrt in Frankfurt Oder und Stubitze haben wir mit einer Tageszulassung mit ihm teilgenommen.

Die weiteren Pläne sind ihn von Grund auf zu überholen. Er ist jetzt seit der außer Dienstsetzung bei einem Kameraden untergestellt. Im Februar 2014 wurde vom Förderverein der Freieilligen Feuerwehr Burg Kauper der Antrag auf Kauf des LO 1800 A bei der Gemeinde Burg (Spreewald) gestellt. Die Gemeindevertretung stimmt dem Kauf zu. Sie überlässt dem Förderverein das Fahrzeug kostenlos.

Im April 2014 wurde der LO noch einmal sauber gemacht und eine Fotostrecke von allen Fahrzeugen gemacht. Dies erfolgte bevor er für die Restaurierung und Umbaumaßnahmen auseinander genommen wird.

Baujahre 1961 - 1967

Ab 1961 wurde die neue Generation der Frontlenker Lkw auf Robur Fahrgestelle aus dem VEB Robur-Werk Zittau eingeleitet, und ersetzte somit alle Vorgängermodelle des Garant 30 K. Als Basisfahrzeuge für Löschfahrzeuge auf Pritschenwagen waren vorerst die allradgetriebenen Fahrgestelle mit einer Nutzlast von 1,8 Tonnen.